Roberts Blog

02.06.2015
Baubesprechung gestern Morgen...
...ein Podest wurde errichtet, um die Pfähle im Böschungsbereich der Baustraße setzen zu können. Mittlerweile sind über 60 Pfähle gesetzt. Der Plan an der Wand des Baubüros füllt sich mit Absetzterminen und -daten.
Im Auftrag der Grundbaufirma war gestern ein Bodengutachter vor Ort, um den Baugrund unterhalb von 12,50 m Tiefe an zwei Stellen zu erkunden.
Zwar erreichen die Pfähle Absetztiefen von inzwischen bis zu 18 m. Jedoch ist die statisch wirksame sog. Einbindetiefe vielfach nicht erreicht, bevor ein weiterer Vortrieb unmöglich ist. Z.B. kann die Berechnung aussagen, dass 10 m Einbindetiefe erforderlich sind. Das heißt für unsere Pfähle und die Einbaurichtlinien der Firma, dass auf jedem dieser zehn Meter 41 Schläge der Ramme nachgewiesen werden müssen. Benötigen sie weniger Schläge, ist der Boden zu weich. In unserem Beispiel kann es sein, dass nach bereits nach sechs Metern wesentlich höhere Schlagzahlen erreicht werden oder gar kein Vortrieb mehr erkennbar ist. Man sollte meinen, dass dann tragfähiger Grund erreicht und alles gut ist. Vermutlich ist es auch so. Hat doch das alte Clubhaus auf schlankeren Pfählen geringerer Anzahl und Tiefe 80 Jahre überdauert. Dennoch muss gegenüber der Baubehörde Nachweis geführt werden. Das macht nun die Gründungsfirma, in deren Verantwortung dies liegt.
 
Am Montag war unser Kapitän für Haus und Boote, Alexander Pflüger?, auf der Baustelle und hat sich über den Verlauf der Arbeiten informiert und im Vorbeigehen den Baustromzähler abgelesen.
 
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